Universität Magdeburg bleibt mit 3500 Studenanfängern entscheidender Motor

Erneuter Anstieg der Erstsemester

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) beginnen im Wintersemester 2013/14 voraussichtlich mehr als 3.500 Frauen und Männer ihr Studium. Diese Zahl liegt bereits jetzt, gut zwei Wochen vor Ende des Einschreibezeitraumes, über dem Vorjahresstand. Die Gesamtstudierendenzahl beläuft sich damit inzwischen auf fast 14.000, ein historischer Höchststand im 20sten Jubiläumsjahr der Universität Magdeburg.

Mit der Immatrikulation Tausender Neustudierender leistet die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wieder einen entscheidenden Beitrag gegen die demografische Entwicklung im Land Sachsen-Anhalt und zeigt, dass sie für Studieninteressenten aus ganz Deutschland nach wie vor für eine attraktive Studienadresse steht.

Universität Magdeburg wettbewerbsfähig und attraktiv

Von den 3.500 Studienanfängern studieren 2.300 in einem Bachelorstudiengang. Das ist ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Diese Studienstarter sind zu 35 Prozent Landeskinder, 23 Prozent kommen aus Niedersachsen und der Anteil der Anfänger aus NRW hat sich auf über 10 Prozent verdoppelt. Insgesamt stieg der Anteil der Studienanfänger aus den alten Bundesländern flächendeckend und liegt derzeit bei 55 Prozent.

Die Universität Magdeburg gewinnt auch international an Attraktivität. Mit aktuell 800 zugelassenen ausländischen Studierenden wächst deren Anteil an der Studierendenschaft in diesem Jahr auf über 12 Prozent. Die Einschreibefrist für internationale Studierende endet am 18. Oktober 2013.
„Wir sind über diese Entwicklung – vor allem auch in Anbetracht der derzeitigen hochschulpolitischen Diskussion – sehr zufrieden“, so der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan. „Mit diesem Erfolg stellen wir uns aber vor allem der Abwanderung aus dem Land und der demografischen Entwicklung entgegen. Niemand in der Region tut mehr gegen die demographische Entwicklung als die OVGU. Dies freut mich auch ganz besonders für die Landeshauptstadt Magdeburg, die durch die Studierenden erneut einen Einwohnerzuwachs verzeichnen dürfte. Jetzt müssen wir vor allem auch den Studierenden aus den alten Bundesländern Sachsen-Anhalt als eine echte Zukunftsoption präsentieren.“
Den Grund für die kontinuierlich hohe Anzahl an Studierenden sieht der Rektor vor allem in den guten Studienbedingungen. „Es gibt keinen Studiengang mit 300 und mehr Studierenden, und zwar, weil wir das ganz bewusst so entschieden haben. Durch Beschränkungen und gutes Management haben wir dafür gesorgt, dass es sehr gute Studienbedingungen gibt. Dazu gehört auch der neugebaute moderne Hörsaal, den die Studierenden in diesem Semester erstmals nutzen können sowie 100 Prozent sanierte und technisch optimal ausgestattete zentrale Seminar- und Vorlesungsräume.“

Die Erstsemester werden am Donnerstag, den 10. Oktober 2013, ab 16.00 Uhr traditionell gemeinsam vom Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, und dem Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Lutz Trümper, begrüßt. Durch die Folgen des Hochwassers findet die Feierliche Immatrikulation in einem neuen Format in diesem Jahr in der GETEC-Arena statt.
Das Uniradio Guericke-FM wird durch das Programm führen und die Unibigband für die gute Unterhaltung sorgen. Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten die Erstsemester ein Willkommensgeschenk und haben die Möglichkeit, in lockerer Gesprächsatmosphäre bei Musik, Freibier und Snacks mit Professoren und künftigen Kommilitonen ins Gespräch zu kommen.

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