20 jähriges Bestehen der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

Aus der Tradition in die Zukunft

Mit dem traditionellen Akademischen Festakt anlässlich des 411. Geburtstages ihres Namenspatrons beschloss die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) am 21. November 2013 feierlich das Jubiläumsjahr ihres 20-jährigen Bestehens.
Die Universität hatte Freunde, Partner und Wegbereiter sowie interessierte Bürger eingeladen. Unter den Gästen waren u. a. der Staatssekretär Marco Tullner vom Ministerium für Wissenschaft, die Fraktionsvorsitzenden der SPD, Katrin Budde, und der Linken, Wulff Gallert, Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, der Rektor der Hochschule Magdeburg-Stendal, Prof. Andreas Geiger, der Vertreter der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Dr. jur. Katalin Gönczi, der Präsident der Ingenieurkammer, Jörg Herrmann, sowie Repräsentanten der regionalen Wirtschaft, Mitglieder der Otto-von-Guericke Gesellschaft, die Alt-Rektoren und Ehrensenatoren Prof. Jürgen Dassow und Prof. Klaus Erich Pollmann, Dekaninnen und Dekane der OVGU und Vertreter studentischer Selbstverwaltungsgremien.

20 Jahre OGVU
„20 Jahre erfolgreiche Entwicklung der Universität und 60 Jahre Rückgriff auf die Wissenschaftseinrichtungen in der Stadt bieten sehr gute Voraussetzungen, die Herausforderungen der nächsten Jahre zu meistern. Wir stehen vor einigen ganz entscheidenden Weichenstellungen für die Zukunft der Universität und unseres Landes“, unterstrich der Uni-Rektor, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, bei seiner Begrüßung auf dem Festakt. „Antworten darauf sind komplex und lassen sich nicht alleine aus der Tradition ableiten. Die Differenzierung des Hochschulsystems wird in 10 Jahren mit Sicherheit nach ganz anderen Kriterien erfolgen als heute. Forschende Universitäten aber sollten für Deutschland weiterhin das Modell der Wahl bleiben. Wir alle sind gefordert, uns der hohen Dynamik und dem Wettbewerb im internationalen Wissenschaftssystem zu stellen. Wenn wir dies gemeinsam tun, dann bin ich sicher, dass wir auch in 10 Jahren noch gute Gründe haben, hier Forscher zu ehren, die national und international herausragende Leistungen bringen.“

Forschungspreis wurde während des Festaktes verliehen

Während des Festaktes wurden die kreativsten Köpfe der Alma Mater ausgezeichnet. Den Forschungspreis der Universität Magdeburg 2013 erhielt der Verfahrenstechniker Prof. Dr.-Ing. habil. Evangelos Tsotsas „in Würdigung seiner hervorragenden Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Trocknungs- und Wirbelschichttechnologie für die Universität, und für seine bedeutende Rolle bei der Verwertung seiner Forschungsergebnisse für Unternehmen des Landes Sachsen-Anhalt“, so der Prorektor für Forschung der Universität, Prof. Volkmar Leßmann, in der Laudatio. „Erfolgreiche Forscher wie Professor Tsotsas sind es, die das Wirken einer Universität für das gesamte Umfeld der Stadt und der Region attraktiv machen.“

Der Dissertationspreis der Universität Magdeburg ging in diesem Jahr an die chinesische Mathematikerin Dr. rer. nat. Ee Han für ihre Promotionsarbeit an der Universität Magdeburg.
Ferner wurden die besten Doktoranden der Fakultäten ausgezeichnet. Die Doktoranden-Preise der naturwissenschaftlichen bzw. technischen Fakultäten wurden durch die Karin-Witte-Stiftung zur Verfügung gestellt. Zu den besten Doktoranden der OVGU gehören Dr.-Ing. Stephan Schmidt, Juniorprofessor Dr.-Ing. Andreas Bück, Juniorprofessor Dr.-Ing. Fabian Herz, Dr.-Ing. Steffen Borchers, Dr.-Ing. Stefan Palis, Dr.-Ing. Norbert Siegmund, Dr. rer. nat. Barbara Bastek, Dr. med. Eva Freisinger, Dr. phil. Sandra Maria Geschke und Dr. rer. pol. Andreas Welling.

Stipendien wurden vom Oberbürgermeister vergeben

Anschließend überreichte der Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper das gemeinsam von der Universität und der Stadt Magdeburg getragene Eike-von-Repgow-Stipendium an den Historiker Christian Marlow. Damit wird seine bisherige wissenschaftliche Arbeit gewürdigt und sein Forschungsvorhaben zur regionalen Kulturgeschichte Quedlinburgs unterstützt. Marlow ist Absolvent des Studienganges Europäische Geschichte der Universität Magdeburg 2012.

Den Festvortrag hielt die Generalssekretärin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Prof. Dr. Jutta Schnitzer-Ungefug. Begleitet wurde die Veranstaltung vom Akademischen Orchester der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg unter der Leitung von Ulrich Weller.

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