Otto der Große und das Römische Reich: Einstimmung auf die große Landesausstellung 2012

Nächster Termin der Vortragsreihe am 12. April 2012 im „Kaiser-Otto-Saal“ des Kulturhistorischen Museums Magdeburg

[Magdeburger Kurier, 10.04.2012] Bereits jetzt stimmt das Kulturhistorische Museum Magdeburg die Öffentlichkeit mit einer hochkarätig besetzten, wissenschaftlichen Vortragsreihe auf die Landesausstellung Sachsen-Anhalt „Otto der Große und das Römische Reich. Kaisertum von der Antike zum Mittelalter“ ein, die vom 27. August bis 9. Dezember 2012 in Magdeburg gezeigt wird:
Der nächste Vortrag in dieser Reihe findet am 12. April 2012 im „Kaiser-Otto-Saal“ des Kulturhistorischen Museums Magdeburg statt. Unter dem Titel „Des Kaisers neue Kleider“ nimmt die Referentin, Dr. Ulrike Theisen, Kuratorin für Archäologie am Kulturhistorischen Museum Magdeburg und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Landesausstellung, ihre Zuhörer mit in die Zeit der Anfänge des Kaisertums. Der Vortrag geht der spannenden Frage nach, wie sich die Kaiser und Kaiserinnen in der römischen Antike kleideten. In der Zeit des ersten römischen Kaisers Augustus und seiner Nachfolger wurde mit den Grundlagen für das Kaisertum auch die Basis für seine Funktionen und seine Repräsentation erfunden.
Der Titel „Des Kaisers neue Kleider“ in Anlehnung an das bekannte Märchen ist dabei nicht zufällig gewählt, zeigen doch viele römische Statuen fast unbekleidete Kaiser. Nachgegangen wird der Frage, was diese für uns heute überraschende Form der Darstellung mit der Realität kaiserlicher Repräsentation zu tun hat und wie sich nun die ersten römischen Kaiser kleideten.
Der Beginn des Vortrags im Kulturhistorischen Museum Magdeburg ist 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ausblick auf die nächsten Termine:

10.05.2012 um 19 Uhr
„Byzanz und das Abendland“
Prof. Dr. Ralph-Johannes Lilie (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)

07.06.2012 um 19 Uhr
„Vom Kaiser der Franken zum Kaiser der Römer. Die Präsentation der westlichen Imperatoren in ihren Urkunden (9. und 10. Jh.)“
Prof. Dr. Wolfgang Huschner (Universität Leipzig)

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