Lesung im Gleimhaus Halberstadt: Sie müssen nun bald eine Ode auf den König machen

Am 9. April 2012 wird zum Ende der Friedrich-Ausstellung aus den Schriften Gleims und anderer Dichter gelesen

[Magdeburger Kurier, 02.04.2012] Die Ausstellung „Friedrich, unser Held – Gleim und sein König“ im Gleimhaus Halberstadt wird nur noch bis Ostermontag 2012 in ihrem ganzen Umfang zu sehen sein – bis zum 21. April 2012 dann noch in verringertem Umfang.
Dr. Ute Pott, die Direktorin des Gleimhauses, und Dr. Reimar Lacher, der Kurator der Ausstellung, halten zum Abschluss der Ausstellung unter dem Motto „Sie müssen nun bald eine Ode auf den König machen“ am 9. April 2012 um 11.15 Uhr eine Lesung ab und tragen dabei aus den Schriften Gleims und anderer Dichter vor.

Das Schreiben war für Gleim in mehrfacher Hinsicht ein geselliger Prozess. Gerade seine Dichtungen auf Friedrich II. von Preußen sind als Resultat der gemeinschaftlichen Literaturproduktion eines literarischen Netzwerks zu verstehen und als solches Ausdruck einer neuen Gruppenidentität, des preußischen Patriotismus. Dies sollen Auszüge aus Briefen von Gleim sowie von Ewald Christian von Kleist, Karl Wilhelm Ramler, Gotthold Ephraim Lessing und anderen deutlich machen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Lesung wird Gleims Umgang mit Friedrichs Geringschätzung der deutschen Literatur sein. Schließlich soll zur Sprache kommen, wie die Verehrung „Friedrichs des Einzigen“, wie Gleim den Preußenkönig nannte, in seinem Falle gepaart war mit einem ausgeprägten Gemeinsinn und einem unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl.
Die Ausstellung steht im Rahmen des Themenjahres „Geselligkeiten des Museumsnetzwerks Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“ wie auch des Jubiläumsjahres „Friedrich300“.

Weitere Informationen zum Thema:

Herzlich willkommen im Gleimhaus
Du, den der Herr der Herrn zum Fürsten hat bestimmt, Der ist der beste Fürst, der lieber giebt, als nimmt.

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